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Die digitale Zukunft der Zollabfertigung in der Schweiz

Riege Software beteiligt sich an der DaziT-Arbeitsgruppe «Softwareentwicklung» zur Entwicklung des neuen Warenverkehrssystems Passar

Zürich, Schweiz – die Zukunft der Logistik ist digital. Mit der Revision des Zollgesetzes im Zuge der «Strategie Digitale Schweiz» wurde bereits 2005 der Grundstein für die digitale Zukunft der Zollabfertigung gelegt. DaziT, das Programm der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV), ist ein weiterer Schritt in Richtung Digitalisierung in der Zollabfertigung am Schweizer Grenzübergang. Riege Software beteiligt sich an der Arbeitsgruppe «Softwareentwicklung» des Programms DaziT, die sich aus Unternehmen zusammensetzt, die Zollsysteme für den Warenverkehr entwickeln. Passar, das neue Warenverkehrssystem des Schweizer Zolls, soll 2023 für Speditionsunternehmen in der gesamten EU zugänglich gemacht werden.

Zollabfertigung in der Schweiz aktuell

An einem durchschnittlichen Tag überqueren rund zwei Millionen Personen, eine Million Fahrzeuge und 21.000 Lastwagen die Schweizer Grenze. Die wichtigste Partnerin der Schweiz im grenzüberschreitenden Verkehr ist die Europäische Union. Der schweizerische Außenhandel wuchs nach einem kurzzeitigen Tief im Dezember 2020 im Januar 2021 saisonbereinigt um 5,4 Prozent auf 18,9 Milliarden Franken im Bereich Export und um 3,3 Prozent auf 15,3 Milliarden Franken beim Import. In beiden Richtungen ist die positive Entwicklung maßgeblich durch die Pharmaindustrie geprägt. Die Vereinfachung der Prozesse bei der Ein- und Ausfuhr von Handelsgütern ist für die Schweiz daher ein wichtiger Faktor im Zusammenhang mit dem europaweiten Digitalisierungsansatz in der Logistik.

Europäische Zollregelung als Maßstab für Passar

Die Digitalisierung der Prozesse in der Zollabfertigung stellt die Zusammenarbeit mit europäischen Größen der Logistik auf eine moderne, zukunftssichere Grundlage. Jordi Barreiros, Niederlassungsleiter Riege Software Schweiz, sagt hierzu: «Passar stellt einen großen und wichtigen Fortschritt in der digitalen Zukunft der Zollverfahren dar.» Maßgebend für eine Neuausrichtung der Zollabfertigung in der Schweiz war der europäische Zollkodex, der die Grundzüge des heutigen europäischen Zollrechts festlegt. Dieser beinhaltet eine schrittweise Einführung von europaweiten einheitlichen IT-Verfahren und länderübergreifenden Datenbanken. Mit der Revision des Schweizer Zollgesetzes im Jahr 2005 hat die Schweizer EZV sich dem europäischen Zollkodex ein Stück weiter genähert.

In Zukunft mit digitalem Passierschein

Alle Waren, die über die Grenze zur Schweiz bewegt werden, müssen vorher beim Zoll angemeldet werden. Bisher war dieser Prozess mit aufwendigen Kontrollen und doppeltem Datenaufwand verbunden. Dies wiederum führte zu Wartezeiten an der Grenze und verlangsamte die Lieferkette. Mit dem Programm DaziT wird die Eidgenössische Zollverwaltung alle Schweizer Zollprozesse bis im Jahr 2026 konsequent vereinfachen und durchgehend digitalisieren. Vertreter der Wirtschaft werden auf mehreren Ebenen involviert, unter anderem in der Arbeitsgruppe «Softwareentwicklung», der Jordi Barreiros beisitzt. Mit dem Zollmodul in Scope ermöglicht Riege Software schon heute einen direkten Datenaustausch zwischen dem deutschen Zollmodul ATLAS und dem schweizerischen Pendant e-dec und erspart Spediteur:innen auf beiden Seiten der Grenze eine doppelte Dateneingabe. «Die Digitalisierung der Verzollungsprozesse ist ein wichtiger und zukunftsorientierter Schritt in die richtige Richtung.» – Jordi Barreiros, Nierdlassungsleiter Riege Software Schweiz

Passar ersetzt bisheriges e-dec Modul

Mit der Einführung des neuen Warenverkehrssystems Passar werden die bestehenden Systeme NCTS sowie e-dec abgelöst. Neben der Zusammenführung beider Systeme sollen die Prozesse zur Zollanmeldung insgesamt vereinfacht, vereinheitlicht und digitalisiert werden. Die Einbindung der Wirtschaft, insbesondere von Softwareentwickler:innen wie Riege Software, die bisher maßgeblich zur grenzenlosen Zollabfertigung beigetragen haben, ist ein entscheidender Erfolgsfaktor beim Übergang zu Passar. Riege Software hat mit dem Transport Management System Scope bereits heute den Digitalen Standard für die digitale Logistik definiert und beteiligt sich als Experte in Sachen Digitalisierung gern in der Arbeitsgruppe «Softwareentwicklung» des Programms DaziT. Inhaltlich beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit den technischen Grundlagen der Umstellung auf das neue System sowie der gemeinsamen Planung und Durchführung von Tests und Pilotprojekten.

Grenzenloser Datenaustausch mit Scope

Dank einer neuen Funktion in Scope können wichtige Akteur:innen in der Logistik bereits heute vom direkten Datenaustausch zwischen dem deutschen ATLAS und dem Schweizer e-dec Modul profitieren. Scope bietet die Lösung für eine grenzübergreifende Abwicklung aller Zollverfahren in nur einem System und bildet mit der Funktion eine solide Basis für digitalen Datenaustausch auf internationaler Ebene.

Über Riege Software

Riege Software ist der Erfinder von Scope, der führenden Cloud-basierten Software für Luftfracht, Seefracht und Zoll. Entwickelt als digitaler Standard für die digitale Logistik, ermöglicht Scope den Teilnehmer:innen in der globalen Lieferkette die uneingeschränkte Zusammenarbeit mit nur einem System.

Das 1985 gegründete und seither privat geführte Unternehmen verfügt über ein langjähriges, fundiertes Verständnis der Anforderungen der Logistikbranche und betreut mehr als 575 Unternehmen jeder Größenordnung in 46 Ländern. Die Zukunft der Logistik ist digital. Scope ist die Zukunft der digitalen Logistik.

Kontaktinformation

Jordi Barreiros
Branch Manager Schweiz
Riege Software
barreiros@riege.com

Anastasia Kazantzis
Head of Public Relations
Riege Software
kazantzis@riege.com

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