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Talk to Go mit Kevin Schmengler

Kevin Schmengler, MATSE Student

Kevin Schmengler absolviert ein duales Studium als Mathematisch-technische:r Softwareentwickler:in (MATSE) mit einem Bachelorabschluss in Angewandter Mathematik und Informatik und hat Riege Software als Ausbildungsbetrieb gewählt. In seinem letzten Lehrjahr haben wir mit ihm über die Besonderheiten des dualen Studiengangs an der FH Aachen , seine Entscheidung für die MATSE Ausbildung und seine Erfahrungen mit Riege als Arbeitgeber gesprochen.

Danke, dass du dir Zeit für uns nimmst und ein wenig über deine Erfahrung als MATSE bei Riege Software erzählen möchtest. Wie bist du auf die Ausbildung als Mathematisch-technische:r Softwareentwickler:in gekommen?

„Ich habe mein Abitur über den zweiten Bildungsweg nachgeholt. Damals gab es eine Ausschreibung der Weiterbildungskollegs des Landes NRW für eine Studierendenakademie im Forschungszentrum in Jülich. Meine damalige Biologielehrerin hat mich dafür vorgeschlagen und daraufhin habe ich mich dort beworben. Eine Woche lang durften wir uns verschiedene Institutionen der Forschungseinrichtung anschauen. Ich war dort hauptsächlich im Supercomputing Centre, dem Hauptstandort der MATSE-Ausbildung. Im Rahmen dieser Schnupperwoche habe ich zum ersten Mal von der MATSE-Ausbildung gehört und gleich Gefallen daran gefunden.“

Hast du dich vor Beginn deiner Ausbildung bereits für Informatik oder Programmierung interessiert?

„Während der Schnupperwoche in Jülich habe ich mich zum ersten Mal mit Programmierung beschäftigt. Wir hatten zwar Informatik als Fach im Abitur, der Unterricht war aber eher theoretisch. Am Anfang der Ausbildung hatte ich also lediglich ein grobes Verständnis für Programmierung, dennoch war das Interesse meinerseits groß. Für das Studium an der FH Aachen ist eine grundlegende Affinität für Mathematik und lösungsorientiertes Denken allerdings genauso wichtig.“

Welche Voraussetzungen sollte man für die MATSE-Ausbildung noch mitbringen?

„Gute Mathematikkenntnisse sind grundlegend für das duale Studium, vor allem aber sollte man Spaß daran haben, mathematische Aufgaben und Problemstellungen zu lösen. Im ersten Semester wird eine Vorlesung zu den Grundlagen der Hochschulmathematik angeboten. Außerdem gibt es eine Zulassungsprüfung für den Studiengang Angewandte Mathematik und Informatik, die angehende Student:innen vor Studienbeginn absolvieren und bestehen müssen. In der Prüfung werden viele mathematische Themen abgefragt, die bereits in der Oberstufe behandelt werden. Zur Vorbereitung kann man auf der Webseite der FH Aachen einen Probetest machen. Was die Informatikkenntnisse angeht, ist es sicherlich hilfreich, wenn man bereits Erfahrung im Programmieren hat. Im ersten Semester gibt es eine Einführung in Java als Programmiersprache. Im weiteren Verlauf des Studiums kommen dann weitere Programmiersprachen wie C++, JavaScript, PHP oder Python hinzu.“

Da wären wir auch schon beim nächsten Punkt. Duales Studium, bedeutet das auch eine zweifache Belastung?

„Es ist alles eine Frage der Organisation. Ein duales Studium kann anfangs abschreckend wirken, weil viele nur die Doppelbelastung sehen und natürlich bedeutet ein duales Studium mehr Zeitaufwand als ein reines Studium oder eine rein betriebliche Ausbildung, aber es hat auch viele Vorteile. Gerade durch die Integration in den Betrieb sammelt man Praxiserfahrung und hat die Möglichkeit, das theoretische Wissen aus dem Studium praktisch anzuwenden. Die einzelnen Einheiten sind in Wochenblöcke eingeteilt, das heißt, ich bin eine Woche im Betrieb und in der nächsten Woche in der Fachhochschule. Da man am Ende sowohl einen Bachelorabschluss, als auch eine IHK Prüfung ablegt, lohnt sich der Aufwand meiner Meinung nach. Außerdem erhält man vom Ausbildungsbetrieb ein festes monatliches Gehalt und kann seine Lebenshaltungskosten deutlich einfacher decken. Die Studiengebühren und das für ganz NRW gültige Semesterticket werden ebenfalls vom Betrieb übernommen.“

Nachdem du dich für die Ausbildung zum:r Mathematisch-technischen Softwareentwickler:in entschieden hattest, ging es darum einen geeigneten Ausbildungsbetrieb zu finden. Wie bist du zu Riege gekommen?

„Nach der Schnupperwoche im Forschungszentrum in Jülich habe ich mich im Internet nach einem geeigneten Ausbildungsbetrieb umgesehen. Auf der Webseite der MATSE Ausbildung gab es eine Liste mit teilnehmenden Ausbildungsbetrieben. Mittlerweile bieten circa 30 Unternehmen einen Ausbildungsplatz im Großraum Köln an, 2018 waren es deutlich weniger. Ich habe mir einige davon ausgesucht und meine Bewerbungsunterlagen dort hingeschickt, da war auch Riege Software dabei. Die Besonderheit bei Riege lag in der Stellenausschreibung. Hier wurden keine besonderen Vorkenntnisse für die Ausbildung verlangt, lediglich eine Beschreibung der eigenen Person und die Beweggründe für die Ausbildung im E-Mail Format haben ausgereicht, um zum Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Im Anschluss an das Gespräch habe ich zunächst ein dreiwöchiges Praktikum bei Riege absolviert. Das war ein sehr guter Einstieg und hat mir viel über das Studium und den zukünftigen Arbeitsbereich vermittelt.“

Wie hat die Einarbeitung in den Betrieb funktioniert?

„Am Anfang bin ich in das Zoll-Team gekommen und habe mich dort sehr wohlgefühlt. Ich wurde von Anfang an als Teil des Teams angesehen und in die täglichen Arbeitsabläufe eingebunden. Bereits zu Beginn meiner Ausbildung durfte ich an internen Meetings teilnehmen und mir wurden kleine Aufgaben zugewiesen, die ich eigenständig bearbeiten durfte. Bei Fragen war immer jemand zur Stelle, hat sich Zeit genommen und mir alles ausführlich erklärt. In den letzten zwei Jahren konnte ich in andere Teams wechseln, sodass ich aus allen Bereichen des Unternehmens etwas mitnehmen kann und einen guten Überblick habe, was die einzelnen Teams eigentlich genau machen.“

Was macht Riege Software deiner Meinung nach als Betrieb für Informatiker:innen und Softwareentwickler:innen so besonders?

„Was ich sehr an Riege schätze, es gibt keine wirkliche Hierarchie in der Unternehmensstruktur. Zusätzlich dazu gibt es immer die Möglichkeit, alle Anliegen offen zu kommunizieren und im Team zu besprechen. Die offene, abteilungsübergreifende Kommunikation und die agilen Teams arbeiten kontinuierlich gemeinsam daran, ein gutes Produkt zu schaffen und es ständig weiterzuentwickeln. Das Gefühl, ein Teil dieser Familie zu sein, hat einen sehr positiven Eindruck auf mich hinterlassen. Außerdem gibt es immer die Möglichkeit Fragen zu stellen oder sich bestimmte Abläufe erklären zu lassen. Die Kollegen nehmen sich hierfür auch nach Feierabend gerne Zeit.“

Was würdest du zukünftigen MATSE-Auszubildenden als Tipp mit auf den Weg geben?

„Ein Tipp, den ich zukünftigen Auszubildenden mitgeben kann, ist niemals aufzugeben, egal wie schwer die Aufgabe auch scheint. Ich habe außerdem die Erfahrung gemacht, dass sich immer jemand Zeit nimmt und Fragen beantwortet. Man ist in der Ausbildung bei Riege also nie auf sich allein gestellt und hat stets einen Ansprechpartner. Fragen stellen und keine Scheu davor zu haben auf Menschen zuzugehen, ich glaube das ist ein wertvoller Tipp für alle Auszubildenden.“

MATSE: Mathematisch-technische:r Softwareentwickler:innen

Mathematisch-technische Softwareentwickler:innen sind in Betrieben unterschiedlicher Größe und Art, wie Wirtschaftsunternehmen, Forschungseinrichtungen, Rechenzentren und Hochschulen tätig. Ihre Hauptaufgabe ist die Konzeption, Realisierung und Wartung von Softwaresystemen auf Basis mathematischer Modelle.

Weitere Informationen zum Studiengang Angewandte Mathematik und Informatik unter: https://www.fh-aachen.de/studium/angewandte-mathematik-und-informatik-bsc

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