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Wege in die Zukunft weisen oder die Branche verunsichern?

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Ein Gespenst geht um in der Logistikbranche - das Gespenst der Frage, ob sie die Transformation in die digitale Zukunft der Logistik meistern wird oder nicht? Die Unsicherheit, was die Zukunft bringt, ist groß. Und Unsicherheit war schon immer ein fruchtbarer Nährboden für selbsternannte Heilsbringer, und sie ist es noch heute. Die Botschaft dieser vermeintlichen Erlöser ist oft einfach und verlockend - sie predigen die jüngsten Schlagwörter, die angeblich die Lösung für all unsere Probleme beinhalten. Schlagwörter wie Blockchain, Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning - um nur einige zu nennen.

Damit wir uns nicht missverstehen: Als Erfinder und Entwickler von Scope – Innovation in Logistics waren wir immer am Puls der Zeit, ihr nicht selten voraus und jederzeit offen für technischen Fortschritt. Seit jeher beobachten und bewerten wir alle aufkommenden neuen Technologien. Nicht zuletzt auch, um beurteilen zu können, ob es sich nur um einen Hype oder einen Trend handelt. Wir wissen, dass der Hype im Nu verfliegen kann, während sich Trends zu Industriestandards entwickeln können. Letzteres gilt in gewisser Weise – und in bestimmten Branchen – für Blockchain, KI und Machine Learning. Obwohl erst kürzlich ein renommierter Global Player in der IT-Branche diese Themen stillschweigend unter den Teppich gekehrt hat.

Logistik und Blockchain

Auf einen Schlag gesagt: Die Blockchain-Technologie kodiert den Datenaustausch zwischen einander unbekannten Teilnehmern. Dies gilt allerdings nur für einen kleinen Prozentsatz der Teilnehmer in der Logistik, denn viele, wenn nicht die meisten Geschäftsbeziehungen sind über Jahre gewachsen und basieren auf Erfahrung, gegenseitigem Respekt und Vertrauen. Blockchain basiert auf Misstrauen. Wir werden in naher Zukunft sehen, wie und ob sie erfolgreich in digitalen Logistiksystemen umgesetzt werden kann, indem sie – hoffentlich – Prozesse verbessert und nicht neues Misstrauen sät.

Logistik und Machine Learning

Bedingt durch die Aufsehen erregende Anfangsphase stehen KI und Machine Learning bei vielen immer noch für einen Schachcomputer, der den Schachweltmeister schlägt. Durch jahrelange Forschung, Weiterentwicklung und Fortschritt haben sich diese Zwillinge jedoch mittlerweile einen festen Platz in der High-Tech-Industrie und Wissenschaft gesichert. Aber es heißt immer noch Machine Learning mit der Betonung auf Lernen. Wer stellt den Algorithmus zur Verfügung? Wer setzt die Standards? Wer definiert die Ziele? Menschen! KI und Machine Learning sind in erster Linie darauf ausgerichtet, die Erledigung von wiederkehrenden Prozessen zuverlässig zu beschleunigen und Fehler zu minimieren. Tatsache ist jedoch, dass die KI nicht in der Lage ist, Menschen vollends zu ersetzen. Ein Röntgenbildleser weiß nicht mehr über den menschlichen Körper und auffällige Anomalien als jeder Humanmediziner.

Technische Entwicklung und Menschen

Es gibt noch einen weiteren Aspekt, der nicht ausgeklammert werden sollte, denn er betrifft die in der Industrie beschäftigten Menschen: Wird das technisch Machbare ihnen die Arbeit erleichtern oder sie ersetzen? Wird der Mensch davon profitieren oder wird er Opfer der Entwicklung, bedroht von Arbeitslosigkeit und Verlust der Zukunftsperspektive?

Im Umgang mit Schlagwörtern wie Blockchain, KI und Machine Learning geht es nicht darum, was die dahinter stehende Technologie leisten kann. Das ist unumstritten. Die Frage ist, was sie für die Logistikbranche und die unzähligen Menschen tun kann, die diese Branche am Leben erhalten. Oder andersherum gefragt, haben sie nicht schon auf die eine oder andere Weise den Weg hinein gefunden? Zum Beispiel in Scope, und zwar sowohl zum Wohl der Industrie als auch der Arbeitnehmer.

Unterstützung bei Spedition und Zollabwicklung

Lassen Sie uns einen kurzen Blick auf das werfen, was Scope bereits tut, um Anwender automatisiert zu unterstützen. Das Sendungsmodul vervollständigt Angaben während der Dateneingabe automatisch, validiert Einträge gegen hinterlegte Datenbanken und erstellt automatisch Rechnungen. Das Zollmodul berechnet automatisch Bürgschaften und weist mit Warnlisten auf mögliche Terminüberschreitungen hin. Eine intelligente neue Nachrichtenfunktion bezieht sich immer auf die letzte gültige Nachricht.

Dies sind eindeutig Beispiele dafür, dass KI und Machine Learning ihren Platz in Scope bereits gefunden haben. Und natürlich ist ein Ende dieser Entwicklung nicht abzusehen. Allerdings werden wir dabei unserem Anspruch „Digital Logistics with a Human Heart“ treu bleiben. Und das sind mehr als nur Schlagworte. Wir arbeiten nicht aktiv daran, Menschen aus der Logistik zu verbannen.

Um es kurz zu machen. Schlagwörter sind nicht die Lösung für das Problem namens Digitale Zukunft. Es geht darum, welche Technologien für sie von Bedeutung sind und wie diese Technologien für die Logistikindustrie menschenfreundlich genutzt werden können, um Geschäftsabläufe effizienter zu gestalten und gleichzeitig das individuelle Wohlbefinden des Einzelnen zu gewährleisten. Letztendlich sind die Technologien hinter Schlagwörtern Werkzeuge, die Hilfestellungen leisten. Sie sind nicht die Antwort auf die Frage, ob man die Zukunft meistern wird oder nicht.

Sehen und verstehen.

Finden Sie selbst heraus, warum führende Spediteure Scope anderen Lösungen vorziehen.

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