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Speditionssoftware und SCM-Leitstand aus einem Guss
Speditionssoftware Procars und SCM-Leitstand Chain Pilot werden zu durchgängiger Logistikplattform / integriertes Arbeiten erhöht Qualität der Dienstleistungen und senkt Prozesskosten.
Zur transport logistic 2005 in München stellen Riege Software International und Supply Solutions eine neue Logistikplattform vor, auf der See- und Luftfrachtspediteure ihr komplettes Tagesgeschäft durchgängig organisieren können. Hierzu vernetzen die beiden Logistik-IT-Spezialisten die Speditionssoftware Procars und den SCM-Leitstand Chain Pilot. Anwender erhalten eine einzige Informations- und Kommunikationsplattform, auf der sie alle Transportprozesse einheitlich steuern. Von der Frachtbrieferstellung und Verzollung reicht das Funktionsspektrum über das Supply Chain Event Management bis zu Nachkalkulation und Reporting. Dank der jahrzehntelangen Projekterfahrungen beider Partner lässt sich die Plattform innerhalb weniger Wochen produktiv bringen. Die kundenspezifischen Gesamtlösungen amortisieren sich binnen Jahresfrist.
Mehrwert
Mit der integrierten Logistikplattform können Spediteure die zahlreichen Systembrüche ihres Tagesgeschäfts überwinden. Auf diese Weise steigern sie die Qualität ihrer Dienstleistungen und senken ihre Prozesskosten deutlich. Denn üblicherweise werden die einzelnen Verwaltungs- und Organisationsarbeiten in getrennten Systemen erledigt. Insbesondere die Papiererstellung und die Transportsteuerung laufen weitgehend getrennt voneinander ab. Zahlreiche Informationen müssen mehrfach erfasst werden. Prozessverzögerungen und Datenverluste sind die Folge.
Speditionssoftware für See- und Luftfracht
Als voll integrierte Speditionssoftware basiert Procars auf dem reichhaltigen Projektwissen, das Riege Software International in den vergangenen 20 Jahren gewonnen hat. Das Speditionssystem umfasst eine zentrale Datenbank und zahlreiche Anwendungsbausteine, aus denen See- und Luftfrachtspediteure diejenigen Module auswählen können, die zu ihren Geschäftsabläufen passen.
Das Auftragsmanagement von Procars deckt alle gängigen Prozesse in der Luft- und Seefrachtabwicklung ab und verknüpft sie mit dem Rechnungs- und Berichtswesen. Vom Frachtbrief bis zum Zollpapier unterstützt Procars Spediteure bei der Erstellung aller Transportdokumente. Um die dazu erforderlichen externen Daten elektronisch auszutauschen, bietet die Software Anbindungen an zahlreiche Fremdsysteme wie das deutsche Zollsystem Atlas oder diverse Buchungssysteme von Airlines und Reedereien. Für internationale Verkehre hält Procars Zollanwendungen für den Import und Export bereit, so zum Beispiel für Australien, Neuseeland oder die Schweiz.
Die operativen Systeme sind nahtlos mit dem Rechnungswesen verknüpft, so dass alle ertrags- und kostenrelevanten Informationen automatisch einfließen und zeitnah weiterverarbeitet werden. Zudem erhält das Management umfangreiche Reporting-Werkzeuge, um zum Beispiel die Profitabilität ausgewählter Kundenbeziehungen oder offene Rechnungsstände analysieren zu können.
Procars wird von zahlreichen in- und ausländischen Luft- und Seefrachtspediteuren eingesetzt, unter anderem Dachser, Schenker, Thiel und Emo-Trans. Um seinen Kunden weltweiten Support zu leisten, unterhält Riege Niederlassungen in Australien, Hong Kong und den USA.
Proaktives Lieferkettenmanagement
Der skalierbare Chain Pilot bietet Anwenderunternehmen ein umfangreiches Portfolio an vordefinierten Logistikprozessen. Diese Prozessketten greifen typische Anforderungen aus dem Automobilbau, dem Handel, der Prozessindustrie, der Textilwirtschaft und der Transportlogistik auf. Die vordefinierten Templates lassen sich per Mausklick auswählen. Anschließend sind nur noch die projektspezifischen Stammdaten einzutragen, so zum Beispiel Verkehrsträger, Status oder Prozesszeiten. Auf diese Weise werden durchschnittlich komplexe Projekte in wenigen Tagen abgebildet und produktiv geschaltet.
Um den jeweiligen Status der Transportvorgänge für alle Teilnehmer transparent zu machen, kann ein Disponent die Lieferkette in beliebig viele Teilabschnitte und Meldepunkte gliedern. Erreicht die transportierte Ware einen dieser Meldepunkte, gibt der für diesen Teilschritt Verantwortliche die gewünschte Statusmeldung via Internet in das Leitstandsportal ein. Wird der dafür festgelegte Zeitpunkt überschritten, informiert die Software automatisch über die Verzögerung und der Disponent kann umgehend entsprechende Maßnahmen einleiten.
Der Leitstand ist unter anderem beim Logistikdienstleister IHG (Interspe Hamann Group) im Einsatz, der damit ausgewählte Kontraktlogistikaufgaben für Kunden in der Automobilindustrie, Sportbekleidung und im Cash & Carry-Handel steuert.
